Exzellenter Sommer Tagebuch
Montag, 16.09.24
Die neue Woche startete dank des entspannten Sonntags recht ausgeschlafen. Nachdem morgens schnell noch eine Zimtschnecke vom Vortag genascht wurde, ging es gegen halb sieben wieder los Richtung Praxis.
Mein persönliches Ziel für den Tag war es, bei Patient*innen mit abdominellen Beschwerden, die Anamnese und Untersuchung soweit ich konnte, selbst zu machen. Dies klappte mal gut und mal musste mir meine Ärztin wieder auf die Sprünge helfen. Es machte aber wahnsinnig Spaß, einfach mal zu schauen, wie weit man mittlerweile selbst kommt. Besonders das „Vorschallen“, bevor Frau Dr. noch einmal selbst sonografiert, brachte mir wieder extrem viel und ich konnte von Mal zu Mal besser die verschiedenen Strukturen erkennen und auch darstellen. Generell merke ich, dass bestimmte Methoden langsam routinierter werden und ich beispielsweise auch beim Auskultieren immer mehr differenzieren kann. Von Impfungen über Nabelbruch bis Nierenbeckenentzündung konnte ich über den Tag einiges sehen, tun und entsprechend Neues lernen, bis ich dann gegen Nachmittag wieder von den anderen eingesammelt wurde.
In der Unterkunft angekommen, beschlossen wir, die Essensreste der letzten Tage zu verwerten und dazu eine leckere Kartoffelsuppe zu machen. Als dann alle Bäuche vollgeschlagen waren, wurden im Kerzenschein noch ein paar Runden Werwolf gespielt, bevor es auch schon wieder ins Bett ging.