Tagebuch der Studenten des Exzellenten Winter 2024

Der Exzellente Winter 2024 findet vom 24.2. bis 23.3.2024 statt. Es nehmen 34 Studierende aus ganz Deutschland teil. Hier erzählen uns die Studierenden von ihrem spannenden und lehrreichen Alltag im Bayerischen Wald.

Sie können hier mitverfolgen, was die Studierenden während ihrer Zeit im Bayerischen Wald erlebt haben.

Zitate


Für mich war jeder Tag mit besonders! Der Arzt hat in seinen nun fast 35 Jahren Berufserfahrung so viel erlebt, dass man daraus nicht nur einen Film (Spoiler: Den gibt es als Geschenk) sondern wahrscheinlich auch drei Bücher schreiben könnte. Sobald man mit ihm durch die Umgebung fährt hat er (ungelogen) zu jedem Haus und Geschäft Geschichten über zwei Generationen zu erzählen. Ebenfalls besonders ist, dass der Arzt aus der Praxis heraus auch Notarzteinsätze fährt. Es kommt als immer mal wieder vor, dass man beim Blutabnehmen oder im Anamnese-Gespräch aufspringt in sein Auto läuft und zu einem Einsatzt fährt. Es wird nie langweilig in der Praxis!

Learnings: Landarzt sein! Mein Arzt ist ein Landarzt wie er im Bilderbuch steht. Zum Landarzt sein gehört jedoch nicht nur, die Patienten in ihren medizinischen Fragen zu beraten und im Endeffekt zu therapieren. Nein, zum Landarzt sein gehört Menschlichkeit und für die Menschen zu jedem Zeitpunkt da zu sein. All das erfüllt ihn jeden Tag aufs Neue mit einer unglaublichen Motivation und fachlichen Präzision. In der Praxis lernt man alles was man noch nicht kann und vieles darüber hinaus.

Der Arzt inspiriert in seinem Umgang mit Patienten und der Energie die er jeden Tag aufs Neue aufbringt damit es seinen Patienten gut geht und sie maximal versorgt sind. Es ist ungemein aufregend Notarzteinsätze zu fahren und man erlebt sehr viel! Die Patienten die er meist seit Generationen betreut sind einzigartig und haben alle auf Ihre eigene Weise eine ganz besondere Geschichte zu erzählen. Ich kann dich nur dazu motivieren diese zu erfragen und staunend zuzuhören was die Menschen im Bayrischen Wald alles so erleben/erlebt haben.

In der Praxis wird man vom ganzen Team mit offenen Armen empfangen. Je nachdem, wie viel man sich zu Beginn zutraut, darf man sofort an die Pateint:innen oder man läuft erstmal ein/zwei Tage mit und steigert dann die Aufgabenbereiche von Tag zu Tag. Die Ärztin ist wahnsinnig kompetent, freundlich und sehr geduldig, wodurch eine einmalige Lernatmosphäre geschaffen wird. Es wurde deutlich, dass die Ärztin sehr offene, zeitgemäße Werte vertritt. Alles in allem einfach eine 1a Praxis.

In dieser Praxis hast du die Möglichkeit, unglaublich viel zu lernen. Manchmal kann das Tempo hoch und die Situation etwas herausfordernd sein. Diese Erfahrungen sind jedoch aufgrund der guten Betreuung sehr förderlich für deine persönliche und berufliche Entwicklung.

Mein schönstes Erlebnis war meine erste Naht, die ich selbstständig machen durfte. Bisher hatte ich nur an Schweinehäuten geübt und noch nie an einem Menschen, deshalb war ich auch etwas nervös. Es ging um eine Hautveränderung, die herausgeschnitten werden musste. Nachdem ich das gemacht hatte, durfte ich die Wunde auch wieder zunähen. Der Patient kam einige Tage später zum Fadenziehen, dort habe ich ihn dann nochmals gesehen und es ist alles gut verheilt, was mich dann natürlich sehr gefreut hat.

Ich fühlte mich sehr „ärztlich“ aber gleichzeitig aufgehoben; war über den Tag in einen angenehmen Flow geraten; von den ersten Patient*innenkontakten als Zuschauerin, über DMPs bei supernetten MFAs und Hausbesuchen, bis hin zu diversen „eigenen“ Patient*innen am Nachmittag, bei denen ich (fast) alles richtig gemacht hatte, das ganze durchsetzt von Aufmunterung und Anerkennung.

Woche 1
  • 24.02

     

    Der erste Tag im Landarztmacher-Programm. Nach einem Frühstück im Sportcamp geht es zur AOK nach Regen. Weiterlesen

  • 25.02

     

    7.30- der Wecker klingelt und die ersten Sonnenstrahlen fallen durch das Fenster. Weiterlesen

  • 26.02

     

    Es ist 6 Uhr – und der Wecker wird erstmal ignoriert.. die letzten Tage steckten allen noch in den Knochen. Weiterlesen

  • 27.02

     

    Nach dem (für uns) ungewöhnlich frühen Wecker um 6 Uhr, haben wir, aufgrund der unterschiedlichen Abfahrtszeiten. Weiterlesen

  • 28.02

     

    Der Wecker klingelt sanft und wir drehen uns noch einmal um. Zehn Minuten später klingelt der Wecker erneut. Weiterlesen

  • 29.02

     

    Am Donnerstag fuhren wir früh in die Famulaturpraxen. Am vierten Tag der Famulatur gelang es uns schon immer besser, eigene Anamnesen durchzuführen und die Patienten körperlich zu untersuchen. Weiterlesen

  • 01.03

     

    Gegen 6:30 Uhr klingelte heute, am 5. Praxistag wieder der Wecker. Das Aufstehen fällt den meisten von uns mittlerweile schon leichter. Weiterlesen

Woche 2
  • 02.03

     

    Heute war ein besonderer Tag, denn zum ersten Mal seit einer Woche klingelte der Wecker nicht um 6:30 Uhr und wir mussten nicht soo früh aufstehen, um in den Praxisalltag zu starten.  Weiterlesen

  • 03.03

     

    Es ist 7.30 und ich frage mich, warum um Himmels Willen ich schon wach bin. Weiterlesen

  • 04.03

     

    Nach einem atemberaubenden Wochenende voller Skilanglauf und Wanderungen startete heute die zweite Woche unserer Famulatur im Bayerischen Wald. Weiterlesen

  • 05.03

     

    Nachdem wir in der ersten Woche unsere morgendliche Routine perfektioniert und auf das zeitliche Minimum eingedampft haben, gönnen wir uns heute 10 min länger Schlaf. Weiterlesen

  • 06.03

     

    Nach über 1 ½ Wochen ist unser Haus ein eingespieltes Team- jeder Handgriff sitzt am Morgen, Kaffee ist schon fast fertig gebrüht, wenn nach und nach sich alle unten in der Küche versammeln. Weiterlesen

  • 07.03

     

    Es kräht der Hahn es muht die Kuh,
    mir fallen noch die Äuglein zu.
    Die Zahnbürste brummt, die Dusche ist nass,
    so früh aufstehen macht nur in Bayern Spass! Weiterlesen

  • 08.03

     

    6:30 Uhr. Ich wache ausnahmsweise mal vor dem Wecker auf. Unten scheppert es. Man hört Gelächter aus der Küche. Weiterlesen

Woche 3
  • 09.03

     

    Halbzeit! Es ist schon verrückt, dass wir schon bei der Hälfte unserer Famulatur hier im Bayerischen Wald angekommen sind. Weiterlesen

  • 10.03

     

    Das Geräusch der Kaffeemaschine weckt mich wieder, allerdings ist es zur Abwechslung mal schon hell draußen. Weiterlesen

  • 11.03

     

    Nach einem entspannten Wochenende mit langem Ausschlafen, bayrischem Frühstück und vielen Stunden in der Sonne startet der Montagmorgen wieder mit unserer üblichen Routine im Haus. Weiterlesen

  • 12.03

     

    Pünktlich um 6:30 Uhr klingelte am Dienstagmorgen mein Wecker. Weiterlesen

  • 13.03

     

    Der Wecker klingelt. Meine Zimmernachbarin nimmt erstmal einen tiefen Zug aus ihrem heißgeliebten Kindernasenspray. Nasenspray drin – der Tag beginnt. Weiterlesen

  • 14.03

     

    Um fünf vor acht steige ich vor meiner Praxis aus dem Auto. Vor der Eingangstür warten schon ca. 20 Patient*innen ungeduldig in der Kälte. Weiterlesen

  • 15.03

     

    Auch an diesem Tag klingelt mein Wecker pünktlich um 6 Uhr und läutete damit den dritten Freitag unseres Abenteuers im bayerischen Wald ein. Weiterlesen

Woche 4
  • 16.03

     

    Samstag – Wochenende, endlich frei und nichts zu tun. Leider nicht für die Teilnehmenden des Landarztmacherprogrammes, denn wir haben heute das letzte Samstagsteaching. Weiterlesen

  • 17.03

     

    Drrrrrrr, drrrrrr es klingelt der Wecker. So langsam realisiere ich, dass die Sonne schon zum Fenster hereinschaut. Weiterlesen

  • 18.03

     

    6:15 Uhr, der 1.Wecker klingelt. Im Halbschlaf suche ich nach meinem Handy auf dem Nachttisch neben mir und snooze den Wecker. Weiterlesen

  • 19.03

     

    In den vergangenen Wochen fiel mir das aufstehen nie so schwer wie heute. Weiterlesen

  • 20.03

     

    Es kräht der Hahn,
    Es muht die Kuh,
    Es geht wie jeden Morgen bei uns zu! Weiterlesen

  • 21.03

     

    Langsam, aber sicher neigt sich unsere Zeit im bayerischen Wald dem Ende zu. Weiterlesen

  • 22.03

     

    Es ist der letzte Tag, ich kann es kaum fassen
    Ein letztes Mal fließt morgens Kaffee in Massen. Weiterlesen

  • 23.03

     

    Um 8:30 am Morgen hat mich der Wecker geweckt,
    meine tollen Mitbewohner haben den Frühstückstisch gedeckt. Weiterlesen